Ettringen Eifel

Referenzen und Erfahrungsberichte

Begleitung auf dem Weg zu mehr Effizienz

Die Caritas Koblenz ist eines von über 70 Unternehmen bundesweit, das es 2016 genau wissen wollte und sich daher an die evm gewandt hat: Es ging darum, den eigenen Energieverbrauch exakt zu bestimmen, um den Bedarf langfristig absenken zu können. Ein ökonomisch wie ökologisch sinnvolles Projekt, das zudem für die meisten Unternehmen gesetzlich vorgeschrieben ist. Statt sich einem Energieaudit nach der DIN EN 16247-1 zu unterziehen, entschied sich die Caritas für die Einführung des Energiemanagementsystems ISO 50001, einem normierten Verfahren, um Strom- und Wärmeverbrauch dauerhaft im Blick behalten und nachhaltig senken zu können. „Für unsere Kitas, Wohnheime sowie das Verwaltungsgebäude haben wir die zweite Methode gewählt. Wir wollen schließlich nicht nur wissen, wofür wir wie viel Energie verbrauchen, sondern aktiv den Bedarf minimieren“, erklärte Caritas-Direktorin Martina Best-Liesenfeld bei der Übergabe der Zertifikate für das schließlich bestandene Zertifizierungsaudit.

Effizienz muss sich rechnen
An 16 Standorten unterzogen unsere Experten im Vorfeld die Gebäude der Caritas einer energetischen Bestandsaufnahme: Die jeweiligen Verbräuche aller strombetriebenen Anlagen sowie der gesamten Beleuchtung wurden dokumentiert.

Im Dezember stand das externe Audit an, und gleich im Anschluss wurden die ersten Maßnahmen umgesetzt, die zwei Parameter erfüllen: Die Investition muss sich durch Einsparung von Energiekosten in einem wirtschaftlich vernünftigen zeitlichen Rahmen amortisieren. Dazu zählten in den Liegenschaften der Caritas die Umrüstung der Beleuchtung auf sparsame LEDs, der Austausch der alten Umwälzpumpen in Heizungsanlagen gegen Hocheffizienzpumpen und der hydraulische Abgleich des Heizungssystems. Um die jährliche Schulung der Mitarbeiter kümmert sich die Caritas selbst, damit sie mit gutem Beispiel vorangehen kann.

Wie die Caritas tragen jetzt alle Unternehmen mit unserem Energieaudit oder Energiemanagementsystem dazu bei, den Energieverbrauch zu senken und so das Klima zu schützen.

Montessori KinderhausZertifiziertes Energiemanagement (2017): Das Montessori-Kinderhaus in Koblenz steigert seine Energieeffizienz. Die Wärmepumpen sind bereits erneuert. Im nächsten Schritt ersetzen LEDs die konventionelle Beleuchtung.

Netzwerke für mehr Effizienz

Die evm hat Netzwerke ins Leben gerufen, die Wissen mehren und den Austausch fördern wollen. Teilnehmer Norbert Krudwig, Referatsleiter der Versicherungsgruppe Debeka, über seine Erfahrungen.

Die Debeka nimmt seit Februar 2017 als eines der ersten Unternehmen an dem regionalen Effizienznetzwerk teil. Wie sind Ihre Erfahrungen?
Rundum gut. Die Treffen sind von der evm stets gut organisiert und fin-den alternierend an den jeweiligen

Norbert Krudwig

Firmenstandorten statt. Die Teilnehmer oder externe Fachkräfte stellen dann dort aktuelle Themen vor. Inzwischen hat sich eine lockere Atmosphäre unter uns Netzwerkern eingestellt. Die evm fördert das auch, etwa mit gemeinsamen Kochevents.

Was ist der größte Pluspunkt der Netzwerke für Sie?
Wohl der branchenübergreifende Austausch. Wir Teilnehmer tauschen uns dort über geplante oder umgesetzte Energieeinsparmaßnahmen aus. Und teilen praktische Erfahrungen etwa über die jeweils eingesetzte Anlagentechnik oder die eingesetzten Fremdfirmen. Das ist sehr nützlich.

Konnte das Netzwerk die Debeka schon zu einer Problemlösung inspirieren?
Nicht konkret. Denn wir hatten die energetische Sanierung unserer Hauptverwaltung schon vor 2017 geplant. Wir waren also eher diejenigen,

die einen großen Beitrag im Netzwerk leisten konnten. Aber es ist immer wieder gut, wie die evm uns Netzwerkteilnehmer bezüglich Themen rund um die Energiewirtschaft auf dem Laufenden hält.

Welche Vorteile sehen Sie darin, dass das Effizienznetzwerk durch einen Energieversorger gesteuert wird?
Die evm hat vor allem dadurch, dass sie Energieaudits durchführt, immer die Möglichkeit, interessante aktuelle Energiethemen zu platzieren. Mein Plädoyer ist klar: Man sollte dieses Netzwerk nach Abschluss des offiziellen Endes im Jahr 2019 unbedingt weiterführen.

Presseartikel

16.10.2018

Gemeinsam einen Beitrag zum Klimaschutz leisten

Viertes Treffen der evm-EffizienzPartner bei der SCHOTTEL GmbH

Wie lassen sich bei Unternehmen Energiekosten senken? Dieser Frage widmet sich das Koblenzer Energieeffizienz-Netzwerk. Unter der Leitung der Energieversorgung Mittelrhein (evm) fand das vierte Netzwerktreffen der evm-EffizienzPartner bei der SCHOTTEL GmbH statt. Seit Februar 2017 haben sich 14 Unternehmen aus Koblenz und der Region im Rahmen der Bundesinitiative "Energieeffizienz-Netzwerke" zusammengeschlossen. Gemeinsam möchten sie rund 7 Millionen Kilowattstunden (kWh) Energie bis 2020 einsparen und so einen Beitrag zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland leisten.

Das vierte Netzwerktreffen fand am neuen Produktionsstandort der SCHOTTEL GmbH in Dörth im Hunsrück statt. Jedes Netzwerktreffen wird von einem teilnehmenden Unternehmen ausgerichtet und ist mit einer Betriebsbesichtigung verbunden. So können sich die  Netzwerkteilnehmer näher kennen lernen und zu Themen rund um die Energieeffizienz austauschen. Die SCHOTTEL GmbH ist ein weltweit erfolgreich agierendes Unternehmen im Maschinenbau, dort im Bereich der  Schiffsantriebstechnik. Schon bei der Planung dieses Standorts wurde dem Thema Energieeffizienz große Beachtung geschenkt und beispielsweise ein Wärmerückgewinnungssystem aufgebaut. Durch diese Erfahrungen konnte die SCHOTTEL GmbH den anderen Netzwerkteilnehmern aufzeigen, was alles im Bereich Energieerhaltung möglich ist.

"Der Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen ist sehr wichtig. So können sich die Unternehmen gegenseitig Tipps geben und von den Kenntnissen der anderen lernen", erläutert Anke Balmert, Fachbereichsleiterin Vertrieb Geschäftskunden der evm. Unterstützt wird die Veranstaltung von wechselnden Fachreferenten, die von ihren Erfahrungen zu den verschiedensten Energieeffizienzthemen berichten. Bei diesem Treffen standen beispielsweise Wärmerückgewinnung, Kälte- und Heizungstechniken im Vordergrund. Dieter Reinhart vom vierköpfigen Energieteam der SCHOTTEL GmbH freut sich, dass das Netzwerk nun schon so lange immer wieder zusammenkommt: "Der Austausch mit den Kollegen ist stets sehr ergiebig. Wir freuen uns auf die nächsten Treffen."

Weitere Teilnehmer der evm-EffizienzPartner sind unter anderem die apra-norm Elektromechanik GmbH, CompuGroup Medical SE, Debeka Kranken- und Lebensversicherungsverein a. G, Dr. Carl Riffer Baustoffwerke GmbH & Co. KG, DRK Gem. Trägergesellschaft Süd-West mbH, Koblenzer Brauerei GmbH, Handwerkskammer Koblenz, Löwenstein Medical GmbH & Co. KG, Peter Gelhard Naturdärme KG, SAHM GmbH + Co. KG sowie die Sparkasse Koblenz.

4. Netzwerktreffen der evm-EffizienzPartnerDie Teilnehmer des 4. Netzwerktreffens der evm-EffizienzPartner.
Foto: Christine Graeff, Schottel GmbH

09.05.2017

Koblenzer Firmen gründen Energieeffizienz-Netzwerk

Gemeinsam einen Beitrag zum Klimaschutz leisten

Wie lassen sich bei Unternehmen Energiekosten senken? Dieser Frage widmet sich neuerdings das Koblenzer Energieeffizienz-Netzwerk. Insgesamt 14 Unternehmen haben sich zusammengeschlossen, um sich gegenseitig Tipps zu geben und gemeinsam Wege zu finden, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Initiative zur Gründung dieses Netzwerks hatte die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) ergriffen, die dabei von der Thüga SmartService GmbH (TSG) unterstützt wird.
Die Koblenzer Gruppe hat sich der Bundesinitiative "Energieeffizienz-Netzwerk" angeschlossen, die die gemeinsamen Ziele von Bundesregierung und Wirtschaft verfolgt, 500 neue Energieeffizienz-Netzwerke bis 2020 einzurichten. Durch diese Initiative leisten alle teilnehmenden Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesrepublik.

Unter dem Titel "evm-EffizienzPartner" haben sich ganz unterschiedliche Firmen aus der Region zusammengetan. Eines der Unternehmen ist die Koblenzer Brauerei. Sie ist in Stolzenfels beheimatet und liegt direkt vor den Toren der Stadt. Das Bierbrauen hat in Koblenz eine lange Tradition. Angefangen hat alles 1689 im "Alten Brauhaus" in der Koblenzer Altstadt. Heute produziert die Koblenzer mit modernen Anlagen und sauberen Energien ihr Premiumbier und leistet gleichzeitig ihren Teil für nachhaltigen Umweltschutz. Um gemeinsam Energievorteile zu nutzen, arbeiten die Koblenzer und die evm seit Jahren zusammen. "Die Verbesserung der Energieeffizienz ist heutzutage ein wichtiges Thema. Seit einiger Zeit sind wir dabei, uns energetisch zu optimieren, wie zum Beispiel bei unserer Kläranlange und den Luftkompressoren. Wir wollen zum Klimaschutz beitragen und über eine bessere Energieeffizienz Energiekosten sparen", sagt Thomas Beer, Betriebsleiter der Koblenzer Brauerei. "Gerne schließen wir uns dem evm-Energieeffizienz-Netzwerk an. Wir sind froh, in der evm einen kompetenten und zuverlässigen Partner aus der Region gefunden zu haben." Ziel der Zusammenarbeit ist es, einen positiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und durch eine höhere Energieeffizienz Kosten zu sparen.

"Der Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen ist sehr wichtig. So können sich die Unternehmen gegenseitig Tipps geben und von den Kenntnissen der anderen lernen", erläutert Anke Balmert, Fachbereichsleiterin Vertrieb Geschäftskunden der evm. Mithilfe der Energieberater der evm findet jedes Unternehmen sein individuelles Einsparpotenzial heraus. Aus den einzelnen Potenzialen wird im Anschluss das Energiesparziel für das gesamte Netzwerk formuliert. "Wir haben ein eigenes Energieberater-Team ausgebildet, die über ein umfangreiches Wissen verfügen. Durch das Energieeffizienz-Netzwerk möchten wir unsere Position in der Region als Ansprechpartner für Effizienzfragen weiter ausbauen", sagt Anke Balmert.

Dem evm-Energieeffizienz-Netzwerk haben sich bisher die apra-norm Elektromechanik GmbH, die CompuGroup Medical AG, Debeka Kranken- und Lebensversicherungsverein a. G, Dr. Carl Riffer Baustoffwerke GmbH & Co. KG, DRK Gem. Trägergesellschaft Süd-West mbH, Koblenzer Brauerei GmbH, der Mittelrhein-Verlag GmbH, die Handwerkskammer Koblenz, Heinen + Löwenstein GmbH & Co. KG, Peter Gelhard Naturdärme KG, SAHM GmbH + Co. KG, Schottel GmbH sowie die Sparkasse Koblenz angeschlossen. Während der Laufzeit von zweieinhalb Jahren sind fünf praxisnahe Arbeitsgruppen in den teilnehmenden Unternehmen geplant. Zudem finden Betriebsbesichtigungen statt, um gemeinsam einen Teil zum Klimaschutz beizutragen.

Die Teilnehmer des Netzwerks evm-EffizienzPartnerDie Teilnehmer des Netzwerks "evm-EffizienzPartner" in den Räumen der Koblenzer Brauerei.
Foto: evm

31.01.2017

Weniger bringt mehr

Prüfung bestanden: System für Energiemanagement senkt Energiebedarf dauerhaft und erfüllt EU-Richtlinie - evm unterstützt Caritas bei Einführung und Umsetzung

Den eigenen Energieverbrauch kennen, ist der erste Schritt zum bewussten und sparsamen Umgang mit Energie. Den echten Mehrwert für Klima und Geldbeutel gibt es allerdings erst, wenn der Energiebedarf dauerhaft reduziert wird. Das tut nun die Caritas Koblenz und erhielt dafür vor kurzem sogar Brief und Siegel. Allen Liegenschaften hat sie eine Abspeckkur in Sachen Strom- und Wärmeverbrauch verschrieben. Möglich macht das eine Dienstleistung der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm): das Energiemanagementsystem. Hinter dem langen Begriff verbirgt sich ein normiertes Verfahren, wie Unternehmen ihren Strom- und Wärmeverbrauch dauerhaft im Blick behalten und nachhaltig senken können. Ein Verfahren zur systematischen Verbesserung der betrieblichen Energieeffizienz ist nicht nur sinnvoll, sondern inzwischen für die meisten Unternehmen auch vorgeschrieben. Bis Ende des Jahres 2015 mussten sich auch alle Unternehmen, die nicht in die Kategorie "kleine und mittelständische" (kurz KMU) fallen, dazu mindestens einem Energieaudit nach der DIN EN 16247-1 unterziehen. Darunter versteht man die systematische Erfassung der Energieverbräuche und Dokumentation von möglichen Energieeinsparpotenzialen in einem Energieauditbericht. Nur wer bis Dezember 2016 mit der Einführung eines Energiemanagementsystems abgeschlossen hat, ist davon befreit. "Für unsere Kitas, Wohnheime sowie das Verwaltungsgebäude haben wir uns für die zweite Version entschieden. Wir wollen schließlich nicht nur wissen, wofür wir wieviel Energie verbrauchen, sondern den Bedarf minimieren", sagt Martina Best-Liesenfeld, Direktorin der Caritas, bei der Übergabe der Zertifikate für das bestandene Zertifizierungsaudit.

Gebäude der Caritas an 16 unterschiedlichen Standorten unterzogen die Experten der evm deshalb seit Mai 2016 einer energetischen Bestandsaufnahme: Die jeweiligen Verbräuche aller strombetriebenen Anlagen sowie der gesamten Beleuchtung wurden dokumentiert. Im Dezember stand das externe Audit an und ab sofort werden erste Maßnahmen umgesetzt, die zwei Parameter erfüllen: Die Investition muss sich durch Einsparung an Energiekosten in einem wirtschaftlich vernünftigen zeitlichen Rahmen amortisieren. Der Effekt: geringere Energiekosten, weniger klimaschädliches Kohlendioxid, gleichbleibendes Komfortniveau für Besucher und Bewohner der Caritas-Gebäude. "Klimaschutz fängt im Kleinen an und funktioniert nur, wenn Wirtschaftlichkeit und Energiespar-Potenzial aufeinander optimal abgestimmt werden. Das verstehen wir unter ganzheitlicher Energieberatung", beschreibt Christian Schröder, Unternehmenssprecher der evm, das Herangehen.

Um den Energieverbrauch der Caritas-Liegenschaften zu senken, setzt die evm zum Beispiel einen Schwerpunkt in der Umrüstung der Beleuchtung auf sparsame LED, den Austausch der alten Umwälzpumpen in Heizungsanlagen gegen Hocheffizienzpumpen und den hydraulischen Abgleich des Heizungssystems. "Wir setzen auch auf unsere Mitarbeiter - sie werden in Zukunft einmal jährlich geschult und bekommen Tipps, wie sie an ihrem jeweiligen Arbeitsplatz möglichst wenig Energie verbrauchen. Sie gehen mit gutem Vorbild voran", erläutert Martina Best-Liesenfeld.

Die Schulung wirke auch über den Beruf hinaus ins Private und könne helfen, die Energiewende und den Klimaschutz weiter voranzubringen. Das sehen auch andere Unternehmen in Deutschland so. Mehr als 70 Kunden aus dem ganzen Bundesgebiet hat die evm im vergangenen Jahr in Sachen Energiemanagement schon beraten. Dabei hat sie über 200 Standorte unter die Lupe genommen. Wie die Caritas tragen auch diese Unternehmen nun dazu bei, den Energieverbrauch aktiv zu senken und so das Klima zu schützen.

Die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) ist das größte kommunale Energie- und Dienstleistungsunternehmen aus Rheinland-Pfalz. Sie bietet - als Unternehmensgruppe aufgestellt - ein breites Leistungsspektrum für die Lebensqualität in der Region: Die evm selber bündelt als Energiedienstleister den Energievertrieb, energienahe Dienstleistungen und die Verwaltung. Sie versorgt rund 145.000 Kunden mit Erdgas und 212.000 mit Strom. Im Bereich erneuerbare Energien engagiert sich die evm-Gruppe bundesweit über die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG sowie über weitere regionale Beteiligungsgesellschaften. Das Netzgeschäft der evm-Gruppe ist - wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben - einer eigenständigen Netzgesellschaft übertragen, der Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG. Sie sorgt für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb des Stromnetzes in 225 Kommunen und des Erdgasnetzes in 257 Kommunen. Mit ihrer hundertprozentigen Tochtergesellschaft evm Verkehrs GmbH ist das Energie- und Dienstleistungsunternehmen für den Personennahverkehr in Koblenz und Umgebung aktiv. Die evm ist zudem Betriebsführerin zweier Wasserwerke und eines Abwasserwerks. Mit der KEVAG Telekom GmbH ist sie im Bereich der Telekommunikation tätig.

Die Caritas Koblenz wurde vor kurzem von der evm zertifiziertMit eigenem Energiemanagementsystem zum bewussten und sparsamen Umgang mit Energie: Die Caritas Koblenz wurde vor kurzem von der evm zertifiziert.
Quelle: evm

07.12.2016

Energieaudit erfolgreich durchgeführt

Zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen führte die Raiffeisendruckerei ein Audit nach DIN EN 16427-1 durch. Ziel dabei war, die Energie in Zukunft effizient und umweltschonend einzusetzen.

Grundlage für das Audit war die Aufnahme aller Energieverbräuche. Diese wurden aufbereitet und bieten nun die Übersicht über die derzeitigen Energieflüsse im Unternehmen. Aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen wurden spezielle Energieeffizienzmaßnahmen abgeleitet, die nun ihrer Priorität nach abgearbeitet werden.

Unterstützung erhielt der Energiebeauftragte der Raiffeisendruckerei, Klaus Morsch, hierbei von Mitarbeitern der Energieversorgung Mittelrhein (evm). Sabrina Scheske als Projektleiterin und Marc Hellenbrand als externer Auditor konnten nach erfolgreichem Abschluss des Projekts den Auditbericht der Geschäftsleitung der Raiffeisendruckerei präsentieren.

Energieaudit Raiffeisendruckereiv.l.n.r. Uwe Runkel (Kaufmännische Dienste), Klaus Morsch (Facility Management/ Energiebeauftragter), Franz-J. Köllner (Geschäftsführer), Günter Visse (Geschäftsbereichsleiter), Sabrina Scheske (Projektleitung evm), Thomas Schnorbach (Vertrieb Geschäftskunden & Key Accounts evm), Marc Hellenbrand (Energieberater/Auditor evm)

16.11.2016

evm-Geschäftskundenvertrieb unterstützt Schottel beim ersten Energieaudit

Die Schottel GmbH aus Spay ist ein innovatives Familienunternehmen mit Tradition. Auf dem Weg in eine energieeffiziente Zukunft begleitet die evm Schottel bei der Integration des gesetzlich vorgeschriebenen Energieaudits.

Über das Energiedienstleistungsgesetz verpflichtet die Bundesregierung große Unternehmen dazu, regelmäßige Energieaudits durchzuführen. Damit sollen die Unternehmen alle vier Jahre ihren Energieverbrauch analysieren und Einsparmöglichkeiten erarbeiten. Von der gesetzlichen Regelung, die seit April 2015 in Kraft ist, sind auch viele Geschäftskunden der evm betroffen. Einer davon ist die Schottel GmbH. An ihren Standorten in Spay konnte der Geschäftskundenvertrieb Schottel bereits erfolgreich bei der Einführung des Energieaudits unterstützen.

Regionales Schwergewicht
Die Schottel GmbH gehört zu den führenden Anbietern von Antrieben und Steuerungen für Schiffe und Off-Shore-Anwendungen. 1921 von Josef Becker in Spay gegründet, ist Schottel heute ein eigenständiges Familienunter-nehmen mit mehr als 1 200 Mitarbeitern auf der ganzen Welt, etwa 1 000 davon in Deutschland. Die Schottel GmbH gehört damit auch zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region mit Standorten in Spay und Dörth. „Genau wie der evm-Gruppe liegt es Schottel sehr am Herzen, regional Verantwortung zu übernehmen und die hiesige Wirtschaft zu stärken“, so Thomas Schnorbach, einer der bei der BAFA gelisteten Auditoren der evm. „Dass wir Schottel beim Energieaudit unterstützen durften, hat uns deshalb besonders gefreut.“

Energie im Blick
Mit dem Energieaudit will Schottel in Zukunft seinen Energieeinsatz und -verbrauch untersuchen, Einflüsse und Potenziale für mehr Energieeffizienz erkennen sowie konkrete Maßnahmen erarbeiten und monetär bewerten. Als Geschäftskunde der evm profitiert Schottel von unserem Know-how in Sachen Energiedienstleistungen. Bei der Einführung des Energieaudits, welches ungefähr sechs Monate dauert, haben ausgebildete Auditoren aus den Bereichen Geschäftskunden & Key Accounts (GK) und Energiedienstleistungen (ED) dem Familienunternehmen mit Rat und Tat zur Seite gestanden –     von der Aufnahme der gesamten Strom- und Erdgasverbraucher über das Ableiten von Energieeffizienzmaßnahmen bis zur Erstellung des finalen Auditberichts. „Ob Umrüstung auf LEDs, neue Effizienzpumpen für die Heizung, die Optimierung unseres Druckluftnetzes oder die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter für mehr Energieeffizienz: Gemeinsam mit den Auditoren haben wir jede Menge Einsparpotenziale entdeckt“, so Dieter Reinhart von Schottel.

Der nächste Schritt
Das Energieaudit gilt aktuell für die Standorte in Spay in der Mainzer-Straße und der Koblenzer-Straße. Hier sind die Verwaltung, Lagerhallen, Technik und die Schottel-Academy ansässig. In der Ortsgemeinde Dörth, wo die Schottel GmbH seit 2015 ihren neuen Produktionsstandort mit Schweißerei, Getriebebau, Fertigung, Endmontage und Prüfstand betreibt, erfolgt die Einführung des Energieaudits bis spätestens 2019.

Das Energieteam der Schottel GmbHDas Energieteam der Schottel GmbH, unterstützt durch das externe Auditorenteam der evm: Torsten Ternes (ED-ECS), Thomas Schnorbach (GK-S) und Anke Balmert

16.07.2016

St. Elisabeth Krankenhaus spart Energie und erhält Zertifikat von evm

Das St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein geht beim Energiesparen und Klimaschutz mit gutem Beispiel voran. In Zusammenarbeit mit der evm hat das Krankenhaus ein Energieaudit durchgeführt, um Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz zu identifizieren. Das Krankenhaus verbraucht pro Jahr rund 3,3 Mio kWh Energie. Dies entspricht etwa dem Verbrauch von 786 Familienhaushalten. Die Energie wird im Krankenhaus etwa zur Hälfte aus Strom und aus Gas gewonnen. Größter Verbraucher sind die vier Operationssäle, welche rund um die Uhr mit sauberer und temperierter Luft versorgt werden müssen.

Gemeinsam mit der EVM hat das Krankenhaus in den letzten Monaten eine detaillierte Analyse seines heutigen und zukünftigen Energiebedarfes vorgenommen. In gemeinsamen Workshops wurde ein Plan zur schrittweisen Senkung des Energiebedarfs entwickelt.

„Energie zu sparen ist gut für die Umwelt und das Budget“, erklärt Dr. Pascal Scher, Geschäftsführer des St. Elisabeth Krankenhauses. „Durch das Energieaudit konnten viele Ansatzpunkte gefunden werden, um unsere Energieeffizienz zu erhöhen. So haben wir bereits die lastabhängige Steuerung der Lüftungsanlagen optimiert und setzen bei unseren Um- und Neubauten konsequent auf stromsparende LED-Beleuchtung.“

Für die Zukunft plant das Krankenhaus neben dem Ausbau der Wärmerückgewinnung auch die Errichtung eines eigenen Blockheizkraftwerks.

Überreichung des Zertifikates zum EnergieauditÜberreichung des Zertifikates zum Energieaudit; v.l.n.r.: Karl-Heinz Höfer,
Thomas Makolt, Michael Bröder, Dr. Pascal Scher, Thomas Marra, Sabrina Scheske

Energieaudit erfolgreich durchgeführt

Dank der kompetenten Beratung des regionalen Energieversorgers evm hat die Sparkasse Koblenz die Vorgaben der europäischen Energieeffizienzrichtlinie erfolgreich umgesetzt. Bei einer informativen Präsentation Ende Juni wurde Herrn Lehrer das Abschlusszertifikat überreicht.

Zusammen mit einem Team aus Energieberatern der evm hat die Abteilung Immobilienmanagement die letzten Monate viel investiert, um den gesamten Energieverbrauch der Sparkasse zu erfassen und zu analysieren. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse können in Zukunft Strategien für eine bessere Energieeffizienz entwickelt werden. Um die Ziele zu erreichen, wird moderne Messtechnik eingesetzt (ECS - EnergyControllingSystem) - die Mitarbeiter werden dabei auch aktiv mit eingebunden. Das Energieteam bleibt auch in Zukunft am Ball, verfolgt die Energieverbräuche der Sparkasse in den nächsten Jahren und beteiligt sich unter anderem am regionalen Energieeffizienznetzwerk der evm.

Energieaudit Sparkasse Koblenz

Energiemanagement der VG-Werke Wallmerod soll zertifiziert werden

Die VG-Werke haben im Jahre 2013 die Einführung eines Energiemanagementsystems beschlossen. Nach der Bestellung eines Energiebeauftragten und einer energetischen Bewertung nach DIN EN ISO 50001 in der Einführungsphase, stand nun die Prüfung des Energiemanagementhandbuchs und des Energiereports an.

Im Rahmen der Auditierung wird vom Auditor der DMSZ eingehend geprüft, ob alle Vorschriften des Regelwerks eingehalten und keine Abweichungen festzustellen sind. Sofern es hier keine Beanstandungen gibt, kann Anfang September die Übergabe der Zertifizierungsurkunde erfolgen.

Die Einführung des Energiemanagementsystems hat bereits in der Vorbereitungsphase gezeigt, dass es den einen oder anderen energetischen Schwachpunkt in den Prozessen der Wasserversorgung als auch der Abwasserbeseitigung hat, den man ohne die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema „Energie“ so nicht wahrnehmen konnte. Die gewonnenen Erkenntnisse wird man nun nutzen, um die Prozesse energieeffizienter zu steuern und damit auch Kosten einzusparen. Die Feststellungen lösen einige Investitionen aus, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Bei anstehenden Erneuerungs- und Unterhaltungsmaßnahmen steht die Energierelevanz nun noch stärker im Fokus.

Übergabe EnergiemanagementhandbuchBürgermeister Klaus Lütkefedder übergab zusammen mit seinen Mitarbeitern Heinz Becker (Werkleiter/Energiebeauftragter), Frank Holzbach (Wassermeister) und Florian Schölkmann (Abwassermeister) sowie Frau Anke Balmert von der evm AG, die die Einführung des Energiemanagementsystems beratend begleitete, das Energiemanagementhandbuch und den Energiereport an Herrn Eckhardt (Auditor der DMSZ, Zweiter von links)

Kundenzentren der evm
evm in Bad Neuenahr-Ahrweiler

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ringener Straße 25
Telefon: 02641 972-0


evm in Bendorf

56170 Bendorf
Engerser Straße 5
Telefon: 02622 126-0


evm in Cochem

56812 Cochem
Briederweg 25
Telefon: 02671 6007-0


evm in Dierdorf

56269 Dierdorf
Neuwieder Straße 30 a
Telefon: 02689 95899-0


evm in Gerolstein

54568 Gerolstein
Im Rondell
Telefon: 06591 94942-0

evm in Höhr-Grenzhausen

56203 Höhr-Grenzhausen
Am Alten Bahnhof 2
Telefon: 02624 9101-0


evm in Koblenz

56068 Koblenz
Schloßstraße 42
Telefon: 0261 402-71962


evm in Lahnstein

56112 Lahnstein
Wilhelmstraße 27
Telefon: 02621 9207-0


evm in Linz am Rhein

53545 Linz am Rhein
Petrus-Sinzig-Straße 3
Telefon: 02644 9615-0


evm in Montabaur

56410 Montabaur
Steinweg 40
Telefon: 02602 950980-0

evm in Remagen

53424 Remagen
Platz an der Alten Post 2
Telefon: 02642 9958-0


evm in Mayen

56727 Mayen
Kehriger Straße 8 – 10
Telefon: 02651 9868-0


evm in Westerburg

56457 Westerburg
Am Neumarkt 2
Telefon: 02663 9151-0


evm in Sinzig

53489 Sinzig
Kirchplatz 7
Telefon: 02642 9795-0


Energieversorgung Mittelrhein AG | Ludwig-Erhard-Straße 8 | 56073 Koblenz  | Kontakt
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